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Bülten |

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Festival
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Kurze Chronologie der Kurdischen Kulturfestivals |
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Das I. Festival fand 1992 im Bochumer Ruhrstadion statt.
Mehr als 55 000 Kurdinnen und Kurden feierten zusammen mit deutschen und ausländischen Freundinnen und Freunden das 1. Kurdische Kulturfestival bei strahlendem Herbstwetter.
Als Redner trafen u.a. Prof. Yalcin Kücük, Yasar Kaya, Theofilos Georgianis und Bilgesu Erenus auf. Das musikalische Programm wurde von Koma Sirvan, Koma Berxwedan, Nasir Rezazi, einer baskischen und einer zypriotischen Musikgruppe gestaltet. Darüber hinaus zeigte eine kurdische Sportgruppe ihr Können. |
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Veranstaltungsort für das II. Festival war 1993 das Frankfurter Walstadion.
Es gab Redebeiträge u.a. von Lord Avebury (GB), Mustafa Karasu und viele Grußbotschaften. Für ein buntes und abwechslungsreiches Kulturprogramm sorgten die Gruppe Kizilirmak, Koma Azad, Koma Berxwedan, Ferhat Tunc, Beser Sahin, eine tamilische Tanzgruppe sowie kurdische Folklore- und Sportgruppen. |
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1994 ging es mit dem III. Festival, dem unvergesslichen Halim Dener Festival im holländischen Landgraaf weiter.
Diese Mal fand das Festival auf dem Gelände einer Pferderennbahn unter freiem Himmel statt. Man konnte das Programm zusätzlich auf einem riesigen Monitor neben der Bühne verfolgen. Und obwohl es fast ununterbrochen regnete, tanzten Tausende fröhlicher Menschen zu der Musik von Ciwan Haco, Koma Berxwedan, Beser Sahin, Nasir Rezazi und Hasan Lor. Als Redner nahmen u.a. Abgeordnete der DEP und Kani Yilmaz teil. |
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1995 konnte aufgrund der Verbotspolitik der europäischen Staaten kein Festival stattfinden. Das Zilan-Festival fand 1996 im Müngersdorfer Stadion in Köln statt.
Im Rahmen des Kulturprogramms traten in diesem Jahr u.a. Agire Jiyan, Sivan Perver, Koma Berxwedan, die Theatergruppe der Akademie der kurdischen Künstler und eine kurdische Kindergruppe auf.
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1997 fand das V. Festival unter dem Motto "Es ist Zeit für Frieden in Kurdistan" ebenfalls im Müngersdorfer Stadion statt.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Musa Anter Friedenszugs, kamen gerade rechtzeitig aus der Türkei zurück, um am Festival teilnehmen und die Grüße von den Freundinnen und Freunden aus Kurdistan überbringen zu können. Als Redner waren u.a. Gassan Salomon, Abgeordneter des ANC, Teilnehmer des Friedenszugs und ein Vertreter der PLO anwesend. Neben dem kurdischen Nationalchor, kurdischen Folkloregruppen, dem Sänger Rotinda und einer Musikgruppe aus Schottland bereicherte auch eine tamilische Tanzgruppe das Kulturprogramm. |
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In Rotterdam fand 1998 das "VI. Sema Yüce Kulturfestival" statt.
Das umfangreiche musikalische Programm wurde von Dilba, Beser Sahin, Metin-Kemal Kahraman, Koma Berxwedan, Meziye Rezazi und Aram Tigran gestaltet. Darüber hinaus gab es noch kurdische Folklore und sportliche Darbietungen. |
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Das VII. Festival wurde 1999 unter dem Motto "Freiheit für Abdullah Öcalan - Frieden in Kurdistan" im Dortmunder Westfalenstadion durchgeführt.
Unter den RenerInnen waren Dr. Haluk Gerger (TR), Lord Rea (GB), Hashem Mahameed (Abgeordneter der Kesset), Monsegnieur Jaques Gaillot (FR), Annegret Krauskopf ( SPD, MdB), Ewald Groth (Bündnis 90/Grüne, MdL), ein Vertreter des Anwaltsbüros des Jahrhunderts (TR), Baroness Sahra Lutford. Die Ragae Gruppe Radical Raid, Suavi, Car Neva, Beser Sahin, Necmettin Xulami, die arabische Musikgruppe Boukakas sowie die ital. Musikgruppe Blindesborra sorgten für ein abwechselungsreiches Kulturprogramm. |
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Das "Festival für Frieden, Demokratie und Freiheit" im September 2000, war das dritte Festival, das im Müngersdorfer Stadion in Köln stattfand.
Als RednerInnen nahmen Jöel Dutto (KP, Frankreich), Imam Süleyman (MP, Südafrika), Sarah Lutford (MdEP, GB), Angelika Beer (Bündnis 90/Grüne, MdB), Ramon Montovani (KP, Italien) am Festival teil. Für ein reiches Kulturprogramm sorgten Kardes Türküler, Yeni Türkü, Ahmet Kaya, Tolga Sag, Semih Siqer, Nasir und Meziye Rezazi, der kurdische Nationalchor, Koma Amed , Civan Haco, Nizamettin Aric und Folkloregruppen, die Tänze aus den verschiedenen Regionen Kurdistans aufführten. |
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Und weil es in Köln so schön war, fand auch das IX. Festival "Laßt uns gemeinsam den Frieden säen" 2001 wieder dort statt.
Auf der Rednerliste standen dieses mal ein Vertreter des kurdischen Nationalkongresses, Hugo von Rampay (B), ein Vertreter der HADEP (TR), Adel Hamaisie (Demokrat. Arab. Partei G.S., Israel), Emirali Simsek (Egitim-Sen, TR), Hatice Korkut (Anwaltsbüro des Jahrhunderts, TR), Louise Christian (RA,GB), Monika Düker (Bündnis 90/Grüne, MdL) und Buno Ficili. Das Kulturprogramm gestalteten Koma Berxwedan, Koma Venge Sodiri, Violet, eine Frauentanzgruppe, Beser, Merziye und Gülistan, Edip Akbayram, Ahmet Telli, Onur Akin, Delil Dilanar, Özlem Özdil, Xelil Xemgin, Taha Aqrewi und eine palästinensische Musikgruppe. |
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Das X. Internationale Kurdische Kulturfestival "Frieden braucht Gerechtigkeit" fand 2002 in der neu erbauten ‚Arena Auf Schalke in Gelsenkirchen statt.
Die Eröffnungsrede hielt als Hausherr der Manager des 1.FC Schalke 04, Rudi Assauer. Unter den RednerInnen konnten wir dieses Mal auch Ludger Vollmer (Staatsminister im Auswärtigen Amt), Jeremy Gilley (Peace One Day, GB), Claudio Bellotti (Kommunistische Reorganisationspartei, Italien), Eurig Wyn (wallisischer Abgeordneter MdEP), Mark Müller (RA des KADEK-Vorsitzenden A. Öcalan), Sabahattin Karakoc (PDS-Bundestagskandidat) und Ahmet Turan Demir (HADEP, TR). Für ein reichhaltiges Kulturprogramm sorgten die Musiker Tolga Sag (TR), Erdal Erzincan (TR), Yilmaz Celik (TR), Beser Sahin (Nordkurdistan), Hasan Serif (Südkurdistan), die Musikgruppen Koma Rewsen und Koma Asmin (MKM Istanbul), Nazareth (Palästina) und die Musiker und Tänzer des Hauses der kurdischen Künstler. |
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Das XI. Engin Sincer Internationale Kurdische Kulturfestival "Für einen demokratischen Mittleren Osten und ein Freies Kurdistan" fand 2003 in Gelsenkirchener Rennverein statt.
Neben der Rede des Veranstalters, der Föderation kurdischer Vereine in Deutschland e.V. haben Herr Schroer (Trabrennbahn Gelsenkirchen), Herr Ali Yigit (Kurdistan National Kongress), Herr Ewald Groth (Bündnis 90 / Die Grünen), Roberta Comb (Vorsitzender der Christian Collation of Amerika), Jean- Emil Sanchz (Vorsitzender der Confederation Caysanne aus Frankreich), Tuncer Bakirhan (Vorsitzender der DEHAP aus der Türkei) und Bruno Ficili (Internationaler Verein für die Erziehung zum Frieden aus Italien) gesprochen.
Beser Sahin (Sängerin aus Nordkurdistan), Haluk Levent (Musiker aus der Türkei), Koma Rewsen (Musikgruppe des Mesopotamischen Kulturzentrums aus der Türkei), Merziye Rezzazi (Sängerin aus Südkurdistan), Koma Arbane (Musikgruppe aus Nordkurdistan),Musa Eroglu (Musiker aus der Türkei), Koma Berxwedan (Musikgruppe des Hauses der kurdischen Künstler - Deutschland),Violet (assyrische Sängerin), Cetin Oraner (Musiker aus der Türkei) und eine 300köpfige Tanzgruppe des Hauses der kurdischen Künstler machten den kulturellen Teil des Festivalprogramms aus.
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